Die Aufstiegschancen der jungen Frau aus dem Veltlin sind nie so gross wie jetzt, als sie zum ersten Mal einen Zug besteigt. Die weite Reise in die grosse Stadt antritt, wo sie bei einer bürgerlichen Arztfamilie als Kindermädchen arbeiten soll. Wo sie ihre Herkunft und das tradierte Frauenbild hinter sich lässt und dem Neuen offen begegnet. Teresa staunt und staunt — und auch wir als Leser:innen staunen ob diesem Gefüge, in dem die Frau zu viel trinkt und der Mann zu viel raucht, in dem jeden Abend Menschen eintreffen und Söhne nach dem Besuch im Behandlungszimmer nicht mehr sprechen. Was in dieser Familie in diesen Jahren passiert, erzählen später Sohn eins, Sohn zwei, die Tochter aus erster Ehe und Teresa selbst.