«Wer Elizabeth Strout einmal gelesen hat, will weiterlesen.» FAZ. Was heisst da: will? Man muss! Der Sog der Erzählungen dieser Pulitzer-Preisträgerin — vordergründig unscheinbar und wahnsinnig handlungsarm — und der Tiefgang ihrer Charaktere sind dermassen stark, dass man dafür betet, Strout möge ewig weiterschreiben. In diesem neuen Buch treffen sich zwei altbekannte Protagonist:innen: Lucy Barton und die mittlerweile neunzigjährige Olive Kitteridge, die sich gegenseitig Geschichten anvertrauen. Heute erzählt die eine, morgen die andere.